Meine kruden Gedanken

 

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So, das wars dann... ich hab hier ja schon lange nichts mehr geschrieben, und das wird dann ab jetzt auch so bleiben. Keine Ahnung, wie lange der Rest dieses Blogs noch im Netz rumgurken wird, aber ab jetzt wird nichts mehr dazukommen.

Es war ein Experiment, und ich würde nicht mal sagen, das es schiefgegangen ist. Ich weiß jetzt einiges, was mir viorher nicht klar war, aber es wird an dieser Stelle enden.

Danke allen Lesern, und ein schönes weiteres Leben

Ein letzter Gruß, MuMantai

27.6.09 17:32


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Turnierbericht Lilienthal

Wie versprochen, hier ein Bericht zum gelaufenen Turnier.

Ein paar Worte, unter welchen Voraussetzungen wir zum Turnier gefahren sind: Von unserem Verein sind eine Gruppe und zwei Einzelvoltigierer nach Lilienthal gefahren.

Die Gruppe sollte die Prüfung Galopp-Schritt starten, auf unserer erfahrenen Stute. Da sie sich auf Turniere der Leistungsklasse A vorbereiten, sollte das sozusagen der letzte Test sein, Erfahrung mit der Pflicht im Galopp und mit Turnieren im Allgemeinen sammeln, damit das nächste Turnier komplett im Galopp laufen kann.

Die beiden Einzelvoltigierer (ich bin einer davon) haben genügend Turniererfahrung, hier ging es einzig und allein um das Pferd. Es sollte das erste Turnier unseres neuen Braunen sein, und daher hatte keiner vorher eine Ahnung, wie er reagieren würde. Dies galt es herauszufinden, und ihm zu zeigen, dass das alles nicht schlimm ist. Er kennt zwar Turniere schon vom Reiten, aber Voltigierturniere sind immer noch etwas anderes...

Als erstes war aber die Gruppe dran. Zehn mehr oder weniger aufgeregte Kinder zwischen acht und achtzehn (Teilweise schon mit höheren Gruppen auf Turnieren gewesen, teilweise noch nie im Galopp auf einem Turnier geturnt), zwei eher mehr aufgeregte Trainer, ein eigentlich nicht aufgeregtes Pferd, mehrere Helfer, alle turniererfahren, und viele Eltern, die sich glücklicherweise alle zurückgehalten haben. Aber Chaos war auch so genug vorhanden Morgens noch schnell die Haare fertiggemacht, ging es nach dem Aufladen der Pferde mit insgesamt zehn Autos in Richtung Turnier, wo dann aber auch noch mehr als genug Zeit war, alle Formalitäten zu klären, Kinder und Eltern zu beruhigen und einzuweisen, das Pferd abzuladen und fertigzumachen, alle aufzuwärmen und nebenbei noch Nervosität abzubauen und allen in unterschiedlicher Reihenfolge und Konstellation gut zuzureden. Was den eben alles so gemacht werden muss, insbesondere, wenn kleine und/oder turnierunerfahrene Voltigierer dabei sind. Und wir hatten beides.

Nachdem Pferd und Kinder warm waren, und noch einige Dinge turnen konnten, sollte es dann auch endlich losgehen. Alles war bereit, die ersten Helfer mit den Nerven weitgehend fertig, die Gruppe stellte sich auf. Die Einlaufmusik startete (deutlich zu spät) und die Gruppe lief in den Turnierzirkel. Die Pflicht im Galopp lief ziemlich gut, auch wenn die Hälfte der Kinder mit dem Einlaufen spontan das zählen vergessen zu haben schien, aber dies sei ihnen in ihrer Aufregung gegönnt. Die Kür im Schritt war dafür sehr schön, und auch beim Ergebnis kann man stolz sein: Ein zweiter Platz in ihrer Prüfung ist aller Ehren wert!

Die Siegerehrung konnte ich mir nicht anschauen, da wir zu dem Zeitpunkt das zweite Pferd fertigmachen mussten, da es bis zum Einzelstart nicht mehr lange hin sein sollte: Wir waren gleich die ersten, die in der Prüfung starten sollten. Aber die Vorbereitung des Pferdes ging sehr entspannt vonstatten, das Pferd war so ruhig, wie wir es von ihm aus dem Training gewohnt waren. Alle dachten sich: Hoffentlich bleibt das so! Und es blieb so. Unsere Longenführerin kümmerte sich mit zwei Helfern um das Pferd, während wir uns selbst warmmachten, danach noch einige Übungen auf dem Pferd, während wir auf den Start der Prüfung warteten: Er lief wie ein Uhrwerk, besser, als wir es uns je erhofft hatten. Noch waren alle skeptisch, den nun kam etwas, was Pferde und Voltigierer verrückt machen kann: Das Warten auf den Start. Die Prüfung verzögerte sich wegen technischer Probleme, und uns blieb nichts anderes übrig, als das Pferd zu führen und ruhig zu bleiben.

Nach endlosen Minuten war es endlich so weit, wir durften einlaufen. Da es beim Einzel keine Einlaufmusik gibt, sollte dies in aller Stille ablaufen, da darum gebeten wurde, nicht zu applaudieren... alles für das Pferd. Dies klappte auch fast, es gab ein wenig Applaus, der aber schnell wieder verstummte. Aber unser Pferd blieb völlig ungerührt. Er lief, als hätte er nie etwas anderes gemacht, was uns als Voltigierern sehr entgegenkam, so das wir unser Programm problemlos durchturnen konnten. Einige kleine Patzer hatten sich zwar hier und da eingeschlichen, aber insgesamt, und besonders im Hinblick auf unser Pferd, war dieses Turnier besser, als wir es uns je hätten wünschen können. Insgesamt habe ich den zweiten Platz der S-Einzelvoltigierer erringen können, meine Mitstarterin konnte sich den dritten Platz in der Leistungsklasse M sichern. Und beides mit sehr guten Wertnoten, worüber wir alle sehr froh sind.

Insgesamt war dies ein sehr schönes Turnier, welches alle unserer Erwartungen übertroffen hat. Beide Starts, Gruppe und Einzel, sind gut gelaufen und machen Hoffnung für die weiteren Turniere.

Das nächste Turnier wird übrigens in drei Wochen sein, hier wird voraussichtlich die A-Gruppe ihren ersten wirklichen A-Start haben, also komplett im Galopp, und es werden insgesamt fünf unserer Einzelvoltigierer an den Start gehen, drei (darunter ich) auf unserem neuen Braunen, zwei auf unserer Stute, die auch die A-Gruppe tragen wird. Ich werde sicher wieder berichten, und in der Zwischenzeit meine Serie von Erklärungen über das Voltigieren fortführen.

Gruß, MuMantai

26.5.09 14:04


Voltigieren: Ausrüstung von Pferd und Voltigierer

So, moin mal wieder. Ich habe in den letzten Tagen (und wohl auch in den nächsten) viel um die Ohren, aber ganz vergessen habe ich meinen Blog noch nicht. Momentan bereite ich mich seelisch und auh körperlich auf das Wochenende vor, wo mein erstes Turnier in dieser Saison stattfinden soll... daher habe ich momentan auch etwas mehr Training als sonst. Ansonsten nichts neues, mehr zum Turnier, wie es gelaufen ist und so dann wenns vorbei ist, also nächste Woche.

Vorher wollte ich noch einen längst überfälligen Text mal abtippen, und zwar, was alles so zur Ausrüstung von Voltigierer und Pferd gehört.

Zunächst mal zum Pferd:

Das Pferd hat, wie auch beim Reiten, eine Trense im Maul, allerdings keine Zügel, die unnötig sind. Da der Longenführer das Pferd führt, ist an die Trense eine Longe angeschnallt, die vom Gebiss bis zum Longenführer reicht. An dieser Longe führt der Longenführer von der Zirkelmitte heraus das Pferd um sich herum im Kreis (Irgendwie ergeben die Namen alle Sinn, nicht wahr? ). Eine Longe ist im übrigen eine mehrere Meter lange Leine, mit einem Haken auf der einen und einer Schlaufe auf der anderen Seite. Zusätzlich zur Longe hat der Longenführer eine Peitsche, einen etwa 3,5 Meter langen Stock mit einer nochmals etwas über 4 Meter langen Lederschnur, um dem Pferd damit Hilfen zu geben.

Auf dem Pferderücken befindet sich ein Pad, eine Art kurzer und stabiler Decke, die die Bewegungen der Voltigierer auf dem Pferderücken abfedert. Über dem Pad, ein Stück hinter den Vorderbeinen des Pferdes, befindet sich ein Gurt, unter den meist nochmals eine Gurtunterlage gelegt wird. Die Gurtunterlage puffert hierbei die Druckbelasrtung des Gurtes ab, da dieser fest um den Rumpf des Pferdes geschnallt wird, und den Voltigierern als Griffmöglichkeit und Hebel dient. Die allermeisten Übungen der Voltigierer erfordern mehr oder minder die Hilfe des Gurtes.

Desweiteren gibt es noch eine Reihe von Aüsrüstungsgegenständen am Pferd, die dem Schutz oder der Unterstützung des Pferdes dienen. Diese werden häufig auch beim Reiten eingesetzt. So werden zum Schutz der Beine Bandagen oder Gamaschen verwendet, sowie Schlaufzügel oder Ausbinder, um dem Pferd beim Laufen die nötige Anlehnung zu geben, oder Gelpads oder zugeschnittene Schaumstoffstücke, die an den nötigen Stellen verhindern, das der Gurt das Pferd aufscheuert oder drückt.

Dagegen ist die Ausrüstung der Voltigierer recht einfach. Im Allgemeinen sollte die Kleidung enganliegend und weich sein. Ersteres gilt vor allem für Oberbekleidung, weite T-Shirts oder Pullover sind eher ungeeignet. Zweiteres gilt vor allem für die Schuhe, aber auch für Hosen, so sind Turnschuhe selten, Strassenschuhe eigentlich gar nicht geeignet. Aber Auch von Jeans sollte man abraten.

Am besten geeignet sind alle Arten von enganliegenden Oberteilen, darunter Leggins und spezielle Voltigierschuhe. Letztere sind Ballettschuhen recht ähnlich, bestehen aber aus Leder und haben eine meist gerillte Gummisohle, welche das Stehen auf dem Pferd ein wenig erleichtert.

Die Turnierausrüstung eines Voltigierers kann entweder (meist in Anfängergruppen) genauso aussehen, allerdings hierbei bei allen Gruppenmitgliedern in den gleichen Farben, oder aus einem Turnieranzug, einem hautengen Lycraanzug. Dieser kann, je nach Wunsch des Voltigierers, alle möglichen Farben haben, mit Mustern, Streifen, Strasssteinen oder sonstigen Dingen verziert werden und mit entsprechend erdachten Haarteilen, Schuhen, Padbezügen und weiterem ergänzt werden. Nur muss bei all dem der sportliche Aspekt bedacht werden: Es darf nicht so genäht werden, dass sich der Voltigierer oder das Pferd dabei verletzen können. Bei Gruppen sollte weiterhin darauf geachtet werden, das die Anzüge ein erkennbares Gesamtkonzept darstellen. Dies ist allerdings nicht zwingend erforderlich, meist sind die Anzüge jedoch identisch oder zumindest ähnlich.

So, mehr fällt mir zu diesem Thema nicht ein, daher schließe ich es an dieser Stelle. Ich lasse nächste Woche bestimmt wieder was von mir hören, bis dahin...

Gruß, MuMantai

21.5.09 19:29


Kreative Pause

Moin, da bin ich wieder, zurück aus einer kreativen Pause.

Was war los? Eigentlich nichts, und doch auch wieder sehr viel, Training nimmt in letzter Zeit einen sehr großen Teil meiner Freizeit ein, nebenbei bin ich auch (mehr oder weniger intensiv und eigentlich weniger erfolgreich) auf Jobsuche. Naja, in knapp zwei Wochen soll das erste Turnier sein, und vorgestern hätte eines sein sollen, wurde aber abgesagt. Daher war die letzte Woche schon recht anstrengend, zusätzlich hatte ich mir noch eine Erkältung eingefangen, und die nächsten zwei Wochen versprechen auch mit Training angefüllt zu sein.

Dazu kommen organisatorische Kleinigkeiten, denn in knapp acht Wochen steht meine allererste Deutsche Meisterschaft auf dem Plan, auf einem Pferd, das nicht bei uns steht, und auf dem ich im letzten Jahr schon zwei Turniere gestartet bin. Ein fremdes Pferd ist hierbei deswegen sinnvoll, da unsere beiden Pferde noch in der Ausbildung stecken, und nicht abzusehen ist, wie sie auf einer Veranstaltung in der Größe einer Deutschen Meisterschaft laufen werden.

Insgesamt scheint sich mein Leben momentan ziemlich um das Voltigieren zu drehen, was schön aber zwischendurch auch ziemlich anstrengend ist. Aber ich versuche, hier regelmässig mal wieder was zu posten... stay tuned

Gruß, MuMantai

12.5.09 08:16


Voltigieren: Leistungsklasse A

So, da bin ich wieder. Nun geht es weiter mit der Theorie des Voltigierens, und später auch noch mal was von mir... aber wir beginnen mit der Theorie des Gruppenvoltigierens, Leistungsklasse A. Wie ihr seht, bauen die Artikel also aufeinander auf. Toll, nicht wahr?

So, grundsätzlich in jeder Voltigierdisziplin gibt es zwei Bereiche, in die sich die Übungen aufteilen, und das sind Pflicht und Kür. Pflicht bedeutet hierbei, dass bestimmte Übungen vorgegeben sind, die in fester Reihenfolge (im Gruppenvoltigieren: von jedem Voltigierer) geturnt werden müssen. Hierbei ist auch immer nur ein Voltgierer auf dem Pferd. In der Kür ist die Reihenfolge und Auswahl der Übungen frei wählbar, im Rahmen vorgegebener Parameter. So sollte z.B. im Rahmen der Kür das Pferd nicht leer sein, das gibt Abzüge. Zu all dem komme ich aber noch.

Nun kommen wir speziell zu den A-Gruppen. Dies ist, wie schon geschrieben, die erste Leistungsklasse der Gruppen im Leistungsbereich, und wird auch schon komplett im Galopp geturnt. Die A-Pflicht ist im Allgemeinen auch die erste Pflicht, die mit den Voltigieranfängern geübt wird, da die Übungen der Pflichten aus höheren Leistungsklassen auf diese Übungen aufbauen... so zumindest die Theorie, teilweise stimmt das sogar.

 

Die A-Pflicht besteht aus zwei Blöcken (Übungsabfolgen), wobei alle Voltigierer nacheinander erst den ersten, dann den zweiten Block auf dem Pferd turnen. Die Übungen im einzelnen sind:

1. Block

  •  Aufsprung (Wir hüpfen möglichst schön auf das Pferd hinauf)
  • Grundsitz (Sitz auf dem Pferderücken mit beiden Armen seitlich gestreckt)
  • Fahne (Knien auf dem Pferd, Griffe werden festgehalten, ein Bein nach hinten gestreckt)
  • Liegestütz (Liegestützgrundposition, so ohne Arme krumm, danach einsitzen)
  • Der Abgang wird nicht als einzelner Übungsteil gewertet, findet aber logischerweise statt

2. Block

  • Aufsprung wird hier nicht bewertet, da der ja im ersten Block schon gewertet wurde
  • Seitsitz (Bein wird über die Griffe geführt, so dass der Voltigierer seitlich auf dem Pferd sitzt, in dieser Position wird ein Arm in Richtung Kruppe gestreckt. Danach das Bein wieder zum Vorwärtssitz. Dies nacheinander nach innen und aussen)
  • Knien (Freies Knien vor dem Gurt, Arme gestreckt zur Seite)
  • Schwungabgang (Beine nach hinten schwingen, so dass der Körper über den Armen, im Idealfall im Handstand, gestützt wird. Nach aussen Abbücken)

Nach der Pflicht wird eine Kür geturnt, wobei in der Leistungsklasse A nur zwei Voltigierer gleichzeitig auf dem Pferd sein dürfen. Auch ist hier der Schwierigkeitsgrad weder so hoch noch so stark gewichtet wie in den höheren Leistungsklassen.

Weiterhin gibt es zwölf Übungen oder Positionen, die "vorgeschlagen" werden, und von denen zehn in der Kür gezeigt werden müssen. Dies soll den Aufbau der Kür variabler machen, da so auch Übungen gezeigt werden müssen, die sonst Aufgrund von Schwierigkeit oder aus anderen Gründen nicht eingebaut werden würden.

 

Grundsätzlich, und das gilt eigentlich fast allgemeingültig, ist Pflicht gähnend langweilig. Ich empfehle, wenn sich die Möglichkeit ergibt, immer Kür, da es hier deutlich mehr zu sehen gibt. Ein zweiter Grundsatz für potentielle Zuschauer ist: Je höher der Leistungsstand der Voltigierer, desto schöner ist anzuschauen, was sie tun. Ich möchte beileibe nicht meinen Sport irgendwie schlecht machen, aber es gibt nichts öderes zu sehen, als zehn oder mehr A-Gruppen in Folge. Selbst Anfänger sind irgendwie interessanter, weil meist niedlicher, aber das ist Geschmackssache. Auf der anderen Seite gibt es auch wenig, was spektakulärer anzuschauen ist, als die Küren der Gruppen auf Deutschen Meisterschaften oder so. DAS wiederum ist sehr empfehlenswert

So, viel mehr als dies gibt es zu A-Gruppen eigentlich nicht zu sagen, ausser das mir im schreiben die Erkenntnis gekommen ist, dass ich dringend noch was zur Ausrüstung von Pferd und Voltigierer schreiben muss. Dies wird vermutlich der nächste Artuikel. Bis dahin,

Gruß, MuMantai

19.4.09 01:42


Über mich und WoW (und Volti)

So, ich habe ja versprochen, hier nicht nur über das Voltigieren zu schreiben, deswegen jetzt mal einige andere Themen...

Kurzes Statement zu mir, ich habe gerade mein Diplom abgeschlossen und bekommen, und sollte eigentlich glücklich sein... bin ich aber nicht, da ich mit meiner Diplomnote nicht zufrieden bin. Aber da ich daran nichts ändern kann, werde ich wohl auf absehbare Zeit beschließen, damit doch glücklich zu sein... mal sehen.

Das Diplom habe ich übrigens in Technischer Informatik, Hochschule Bremen gemacht. Und insgesamt eigentlich gar nicht mal schlecht, ausser dem Diplom eben... aber wie auch immer, das ist auch der Grund, weswegen ich momentan ein wenig mehr Zeit als sonst habe, zumindest bis ich einen Job habe.

Nun, wenn ich gerade beim Statusbericht bin, weiter im Text, nächstes Thema WoW: Laaaangweilig. Mal sehen, der nächste Patch kommt morgen, hoffentlich bringt der ein bisschen Abwechselung. Was soll ich sagen, ich raide einigermassen regelmässig Naxxramas mit meinem Main (Gnom Kriegerin, Tank), hab noch nen Twink auf Alliseite, der ab und an mal was unternimmt, aber auch eigentlich fertig ausgestattet ist (Gnom Magierin). Dann habe ich mir mit viel Mühe nen Horden-Pvp-Char hochgespielt (Tauren Druide), der tut aber nix, weil PvP alleine irgendwie langweilig ist, und meine Partnerin für PvP und Arena momentan auch kaum spielt... ein Teufelskreis.

Ich hoffe momentan echt auf Ulduar bzw. 3.1, denn ich habe eigentlich noch mindestens einen Char zum Leveln (Nachtelf Priesterin), damit ich endlich wieder nen Heiler zur Verfügung habe. Aber Leveln als Heiler ist zäh, und ohne will ich auch nicht... deswegen die Hoffnung auf den Dual-Spec. Das selbe gilt irgendwie auch für meine Todesritterin, denke ich zumindest...

Wer bei dem letzten Teil über WoW übrigens nur Bahnhof versteht, muss sich leider gedulden, die WoW-Einführung wird noch etwas dauern... Bis ich mal Lust dazu habe, und wahrscheinlich auch erst, wenn ich mit Voltigieren so weit durch bin.

Letzter Status fehlt noch: Voltigieren. Nicht viel zu vermelden, Turniere sind noch ein paar Wochen hin, in knapp drei sind unsere Anfänger das erste Mal dran, in knapp vier Wochen der erste Einzelstart, und in knappen sechs Wochen wird es richtig lustig... der erste Gruppenstart dieses Jahr. Warum lustig? Weil wir ein neues Pferd haben... naja eigentlich zwei.

Das eine, unser neuer Brauner, macht sich recht gut, und wird wohl schon im Laufe dieses Jahres ein recht verlässliches Einzelpferd abgeben. Auf ihm werde ich, so wie es jetzt aussieht, abgesehen vom ersten alle Einzelstarts der ersten Jahreshälfte absolvieren. Dabei bin ich guter Dinge.

Das zweite neue Pferd ist unser neuer Schimmel (für alle Laien: Pferd mit weißem Fell). Dürr wie ein Hemd und ein Gang wie zu viele Wespen im Allerwertesten... Was nicht schlimm ist, er darf das, er ist schließlich noch neu. Ich bin mir auch sicher, dass er ein gutes Voltigierpferd wird, aber nicht dieses Jahr. Und genau da liegt das Problem, weil wir eben dieses jahr auf ihm starten sollen... Naja, ich seh das recht entspannt, es werden keine schönen Starts, aber solange sich keiner verletzt, wird alles gut

Unentspannt ist nur momentan das Training auf ihm, da eben auf einem solchen Pferd nicht alles so läuft, wie es sollte. Normalerweise sollte einem das auch klar sein, aber irgendwie wurmt es trotzdem. Dafür ist das Training auf dem Braunen dann immer um so schöner

Nun bin ich wieder erheblich länger geworden, als ich eigentlich wollte, und es ist auch, entgegen meiner Intention viel Volti geworden, aber das ist ok... es soll ja um meine Gedanken gehen, und ich denke zur Zeit viel über Volti nach. So viel erst mal von mir, nächstes mal wohl wieder was über die Theorie des Voltigierens, denke ich.

Gruß, MuMantai

14.4.09 23:13


Voltigieren: Einteilung im Leistungssport

So, ich bin wieder da aus dem Trainingslager. Es war richtig schön anstrengend und hat viel gebracht, denke ich Zumindest wurden mir wieder einmal die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit aufgezeigt.

Aber ich wollte ja was zum Voltigieren allgemein schreiben, zum Rest später nochmal was:

Es gibt zwei große Bereiche im Voltigieren, das Einzel- und das Gruppenvoltigieren. Es gibt noch Doppelvoltigieren, aberdasist eher eine Randerscheinung, meiner Meinung nach. Beim Einzelvoltigieren ist nur ein Voltigierer auf dem Pferd, der nach und nach seine Übungen turnt, bei derGruppe sind es je nachdem sechs bis acht Voltigierer, die einzeln oder mit bis zu drei Leuten gleichzeitig auf dem Pferd turnen. (Beim Doppel sind es übrigens zwei Voltigierer, die einzeln oder zusammen turnen.)

Die Einteilung beim Einzel ist am einfachsten: Es gibt zwei offizielle Leistungsklassen, die, angelehnt an das Reiten, mit M (mittel) und S (schwer) bezeichnet werden. L (leicht) gibt es im Einzel(voltigieren) nicht, dafür aber N (Nachwuchs), was alle Einzelvoltigierer bezeichnet, die noch nicht in M starten. Um in M starten zu dürfen, muss man 16 sein, oder 14 und das silberne Voltigierabzeichen haben (ist zumindest mein letzter Stand). Um von M nach S aufzusteigen, muss man zweimal auf einem Turnier eine Wertnote von 7,0 oder höher bekommen haben. Die Wertungsskala beim Voltigieren geht von 0,0 bis 10,0, zu den Einzlheiten mal in einem anderen Artikel was.

Bei den Gruppen ist die Einteilung etwas schwieriger, und ich muss gestehen, in ihrer Gänze verstanden habe auch ich sie noch nicht. Es gibt auf der einen Seite 8er Teams (Gruppen mit 8 Voltigierern), die mit der Leistungsklasse A (Anfänger) beginnen und sich über L , M* bis zu M** hocharbeiten. S wiederum ist den 6er Teams vorbehalten. Und dann gibt es noch Juniorteams, die auch mit 6 Voligierern an den Start gehen, aber fangen wir langsam an.

Eine Gruppe startet am Anfang erst mal in den Bereichen Schritt-Schritt und Schrit-Galopp. Das ist so etwa wie Nachwuchs beim Einzel, keine offizielle Turniergruppe, aber man kann auf vielen Turnieren auch in solchen Wettbewerben starten. Schritt-Schritt heisst dabei, das alle Übungen im Schritt geturnt werden, Schritt-Galopp, dass einige Übungen im Galopp und einige im Schritt geturnt werden.

Wenn sich diese Gruppe nun zutraut, das komplette Turnierprogramm im Galopp zu turnen, kann sie im Turnierbereich starten und startet in der Leistungsklasse A. Um in L aufzusteigen, muss diese Gruppe nun auf (mindestens, man kann den Aufstieg hinauszögern) 2 Turnieren eine Wertnote von 4,5 oder höher erreichen. In L muss die Gruppe dann andere Übungen auf den Turnieren turnen, die im allgemeinen schwieriger sind, als in A.

Um von L in M* aufzusteigen, muss die Gruppe mit dem L-Übungen 2 Mal eine Wertnote von 5,5 (glaube ich, nicht ganz sicher) erreichen. M* und M**-Gruppen haben wiederum andere Übungen, danach ändert sich nichts mehr. S-Gruppen sowie alle Einzelvoltigierer turnen ebenfalls die Übungen der M-Gruppen. Für den Aufstieg von M* nach M** braucht es zwei Wertnoten von 6,5.

Um eine S-Gruppe bilden zu können, müssen zweierlei Dinge passieren: Die M**-Gruppe muss zwei Mal eine Note von 7,0 oder höher erreichen, und die Team-Größe muss von 8 auf 6 Voltigierer verringert werden. Allerdings starten viele S-Gruppen parallel auch als M**-Team, da es noch nicht viele S-Wettbewerbe gibt.

Junior-Teams sind wiederum eine separate Angelegenheit. Jeder Verein kann ein Junior-Team aufstellen, es werden die L-Übungen geturnt und es gibt keine Möglichkeit, aufzusteigen. Alle Voltigierer müssen unter 18 (glaube ich, kann auch 16 sein) Jahren alt sein. Allerdings gibt es auch hier noch nicht viele Wettbewerbe, weswegen sich die Anzahl solcher Tams auch in Grenzen hält bzw. diese häufig eher spontan aufgestellt werden.

So, das war jetzt echt mal viel, weswegen ich hier auch mal Schluss mache, ich hoffe, es ist nicht ZU unverständlich... einiges bedarf weiterer Erläuterung, die ich aber in weiteren Posts machen werde.

Gruß, MuMantai

9.4.09 11:13


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